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Deutsche Zitierweise:
Zitieren von Büchern:
- "Zitate sind genau zu belegen."1)
Fußnote:
1)Vgl. Hubert, Elisabeth: So schreibe ich eine Hausarbeit. Berlin: Müller 2003, S. 170.
Zitieren von Aufsätzen in Zeitschriften:
- "Wissenschaftliches Arbeiten ist keine Hexerei."2)
Fußnote:
2)Vgl. Meier, Hans und Stefan Kaiser: Was ist wissenschaftliches Arbeiten? Studium heute, 20 (2002) 4, S. 34-50, hier S. 38.
Zitieren von Beiträgen aus dem Internet:
- "Die meisten Hausarbeiten haben formale Mängel."3)
Fußnote:
3)Vgl. Gutmann, Martin: Richtlinien zur Bewertung von Hausarbeiten an der Universität Pusemuckl. http://www.studienspass.de/Hausarbeiten.htm, Stand: 15.1.2003.
Folgenennungen:
Zitierst du aus der gleichen Quelle (das bedeutet gleicher Autor und gleiche Publikation) ein weiteres Mal, so kannst du die Kurzzitation verwenden:
- Die meisten Studierenden wissen nicht, wie sie an einen Text herangehen sollen, geschweige denn, wie sie selbst eine wissenschaftliche Arbeit verfassen sollen.4)
Fußnote:
4)Vgl. Meier, H. u.a., a.a.O., S. 40ff.
u.a. steht hier für "und andere", also den Co-Autor; a.a.O ist die Abkürzung für "am angegebenen Ort" (manchmal auch ebda. für "ebenda"); ff. steht für "Folgende", wenn sich die Aussage in der Quelle über mindestens drei Seiten erstreckt. 40f. würde angeben, dass sich die zitierte Aussage auf den Seiten 40 und 41 befindet.
Amerikanische Zitierweise
Diese Zitierform wird zunehmend häufiger verwendet, da sie zeit- und platzsparend ist. Die Quellenangabe wird unmittelbar hinter dem Zitat in Kurzform angegeben, lediglich im Literaturverzeichnis taucht sie vollständig auf.
Zitieren von Büchern:
- "Zitate sind genau zu belegen" (Hubert 2003:170).
Zitieren von Aufsätzen in Zeitschriften:
- "Wissenschaftliches Arbeiten ist keine Hexerei" (Meier&Kaiser 2002:38).
Zitieren von Beiträgen aus dem Internet:
Hier scheiden sich (noch) die Geister, wie man Internetquellen in ihrer Kurzform angibt. Viele Autoren behandeln das Internet wie jede andere Quelle und belegen das Zitat im Text mit der Angabe von Autor und Jahreszahl:
- "Die meisten Hausarbeiten haben formale Mängel" (Gutmann 2003, Stand: 15.1.2003).
Manche ziehen in diesem Fall auch die deutsche Zitierweise (Fußnotenangabe) vor, auch wenn sie sich sonst der amerikanischen bedienen. Frage am besten deinen Prof, wie er Internetquellen aufgeführt haben möchte.
Egal, für welche der Zitierweisen du dich entscheidest, wichtig ist auch hier, dass du sie von Anfang bis Ende konsequent benutzt und auch die Angaben im Literaturverzeichnis dementsprechend strukturierst. Damit Zitate eindeutig zurückverfolgt werden können, sind bei der Quellenangabe Name des Verfassers, Titel mit Untertitel, Erscheinungsort, Verlag, Erscheinungsjahr und Seitenzahl obligatorisch.
5) Auch wer sich für die amerikanische Zitierweise entscheidet, wird um Fußnoten nicht herum-, aber mit deutlicher weniger auskommen. Sie bieten Platz für Erläuterungen, Anmerkungen oder Querverweise. Auch wenn die Erstellung derselben im Computerzeitalter kein Problem mehr darstellt, solltest du damit immer sparsam umgehen. Prüfe genau, ob ein Sachverhalt eine Fußnote wert ist, wenn er schon nicht in deinen Text passt. Zudem sind wissenschaftliche Arbeiten, deren Seiten zur Hälfte mit Fußnoten gefüllt sind, für den Leser eine Zumutung.
6) Im Literaturverzeichnis werden in alphabetischer Reihenfolge die Werke aufgeführt, die du zur Erstellung der Arbeit herangezogen hast, also Werke, die du wörtlich oder sinngemäß zitierst. Wie du die einzelnen Buchtitel aufführst, richtet sich wieder nach deiner Zitierweise im Text. Achtung: Alle Angaben entnimmst du nicht dem Bucheinband, sondern dem Schmutztitel und dem Impressum (normalerweise dritte und vierte Seite des Buchs). Oft reicht z. B. der Platz auf dem Cover nicht aus, um den vollständigen Untertitel anzugeben. Auch bei Zitaten aus dem Internet ist Vorsicht geboten: Schreibe die URL direkt vom Bildschirm ab, denn beim Ausdrucken werden manchmal Teile der Adresse ausgespart, und notiere dir unbedingt das Datum, an dem du das Zitat entnimmst. Was heute noch online ist, ist morgen vielleicht schon passee
Die formale Gestaltung hängt von der Zitierweise im Text ab: Hast du die deutsche benutzt, baust du auch das Literaturverzeichnis nach den Regeln der deutschen Zitierweise auf, das Gleiche gilt für die amerikanische Form. Unbedingt erscheinen müssen Name des Verfassers, Titel mit Untertitel, Erscheinungsort, Verlag, Erscheinungsjahr und bei Aufsätzen in Zeitschriften und Sammelbänden Jahrgang, Heftnummer und Seitenzahl.
Aber auch hier gilt: Richte dich nach den Vorgaben und Wünschen deines Dozenten!
Literaturverzeichnis nach deutscher Zitierweise:
- Gutmann, Martin: Richtlinien zur Bewertung von Hausarbeiten an der Universität Pusemuckl. http://www.studienspass.de/hausarbeiten.htm, Stand: 15.1.2003.
Hubert, Elisabeth: So schreibe ich eine Hausarbeit. Berlin: Müller 2003.
Meier, Hans und Stefan Kaiser: Was ist wissenschaftliches Arbeiten? Studium heute, 20 (2002) 4, S. 34-50.
Literaturverzeichnis nach amerikanischer Zitierweise:
- Gutmann, Martin. 2003. "Richtlinien zur Bewertung von Hausarbeiten an der Universität Pusemuckl." http://www.studienspass.de/hausarbeiten.htm, Stand: 15.1.2003.
Hubert, Elisabeth. 2003. So schreibe ich eine Hausarbeit. Berlin: Müller.
Meier, Hans und Stefan Kaiser. 2002. "Was ist wissenschaftliches Arbeiten?" Studium heute, 20, 4: 34-50.
Das Literaturverzeichnis erstellt sich fast von selbst, wenn du es mit deiner Arbeit wachsen lässt: Lege eine extra Datei dafür an und nimm eine Quelle, sobald du sie für deine Ausführungen heranziehst, gleich in das Verzeichnis auf. Achte auf die alphabetische Reihenfolge und die einheitliche Zitierform und vergiss nicht, es in deine abschließende Korrektur miteinzubeziehen.
7) Benutzt du in deiner Arbeit viele Abkürzungen (einzelne können in einer Fußnote erläutert werden), musst du sie in einem Abkürzungsverzeichnis mit ihrer ausgeschriebenen Entsprechung aufführen. Achtung: Das gilt nicht für allgemein verständliche Abkürzungen wie z. B. oder d. h. und auch nicht für Abkürzungen aus Quellenangaben wie ebda oder a.a.O..
8) Anhang: Hier ist Platz, um der Arbeit ergänzende Dokumente beizufügen, wie z. B. Fragebögen bei empirischen Erhebungen, Wortlisten bei linguistischen Arbeiten usw. Im Grundstudium wirst du normalerweise bei deinen schriftlichen Arbeiten ohne Anhang auskommen.
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